Warum brauche ich Alternativen?

Die Podcast-Episode

Alternativen sind das Salz in der Suppe, die Du Dir selbst eingebrockt hast. Ohne geht es halt einfach nicht.

Was mit anderen Worten heißt, dass Du unter allen Umständen eine Alternative benötigst und zwar sobald Du aufhörst zu spielen. Noch am gleichen Tag. Denn sonst fällst Du schneller wieder in Dein Gaming-Loch als Du es Dir vorstellen kannst.

Du wurdest konditioniert

Du hast Dich in den vergangenen Jahren Deiner Gaming Disorder sozusagen selbst konditioniert. Du hast Dich selbst darauf abgerichtet, nach der Schule oder nach der Arbeit nachhause zu kommen und sofort den Rechner einzuschalten.
Es ist für Dich vollkommen zur Normalität geworden, wochenends, noch vor dem Aufstehen erstmal eine Runde zu spielen. Noch bevor Du Dich überhaupt um irgendetwas anderes gekümmert hast. Dass das nicht gesund für Dich ist, das brauche ich Dir glaube ich nicht zu erklären.

Diese beiden Verhaltensweisen hast Du Dir wie einem Hund buchstäblich selbst antrainiert. Solch konditionierte Verhaltensweisen zu durchbrechen ist mit Alternative schon verdammt schwer.

Was muss die Alternative leisten?

Oder anders gefragt: Welche Alternative soll es denn sein? Immerhin interessierst Du Dich nicht die Bohne für irgendetwas anderes so sehr wie für Spiele. Welchem alternativen Interesse sollst Du also nachgehen?

Hier ist der Schlüssel zum Erfolg, in sich hineinzuhören. Wenn Du genau hinhörst, dann weißt Du sehr gut, was genau Dir in Deinem Leben fehlt. Das mag vielleicht ein Partner sein. Dann empfehle ich Dir eine Alternative zu suchen, bei der Du mit vielen Menschen Deiner Altersgruppe in Kontakt kommst.
Dir fehlt die körperliche Bewegung und vielleicht auch Freunde? Also echte. Dann ist der Gang ins Fitnessstudio oder aber das Beitreten des nahe gelegenen Vereins Deiner favorisierten Sportart etwas für Dich.

Die Alternative muss also das Loch füllen, das Du in Deinem Leben gerade fühlst.

Wann soll es losgehen?

Die Alternative muss sofort parat stehen, wenn Du Dich entscheidest aufzuhören. Denn was machst Du denn, wenn Du nach der Schule plötzlich keinen Rechner mehr einschalten kannst, weil Du ihn weggesperrt hast? Genau, Du greifst zum Schlüssel und packst ihn wieder aus. Früher oder später wirst Du das, wenn keine Alternative zur Verfügung steht.

“Wenn Du immer nur tust, was Du schon immer getan hast, wirst Du auch immer nur bekommen, was Du schon immer bekommen hast.”
Unbekannt

Die passenden Alternativen habe ich Dir in diesem von mir geschriebenen Guide zusammengefasst. Hier gehts zum Download:

Alternativen finden, statt verwzeifeln

Er steht Dir völlig kostenlos zur Verfügung. Und wenn ich kostenlos sage, dann möchte ich da nichtmal Deine Email, Deinen Namen oder irgendeinen anderen Datenfetzen von Dir haben.